Endokrine Drüsen

... endokrin aus dem griechischen »scheiden, sondern, trennen«. Das Endokrine System stellt unser Hormon-system dar. Die Hormondrüsen sind Produktionsstätten von Sekreten die man Hormone nennt. Sie besitzen keinen Ausfüh-rungsgang sondern geben ihre Hormone (Sekrete) direkt an das Blut ab. Daher ihr Name endokrine Drüsen. In unserem Körper gibt es 8 Hormondrüsen (siehe Abbildung).

Die Hormon- oder Endokrinen Drüsen sind der Verbund eines funktionellen Systems von innersekretorischen Drüsen, ein-schließlich einiger regulatorischen Zentren. Konkret ausgedrückt, stellt dieses System in dauernder Wechselwirkung untereinander eine Verbindung unserer Feinstofflichen (seelisch-emotional-mentalen) Innenwelt, gegenüber unseren »physisch-grob-stofflichen« Körperebenen her. Das heißt: Alles was wir denken, fühlen und körperlich erleben wird unmittelbar in Form von Hormonen aus den entsprechenden Drüsen in unser Blut abgegeben. Diese Prozesse des ständigen Austauschs zwischen Grob- und Feinstofflichen Energien findet zum größten Teil unbewusst in unserem Organismus ab.

Unser gesamter Körper ist von diesem System durchdrungen und vereinigt das Nervensystem mit dem Immunsystem und den komplexen Strukturen der Psyche und unseren Mentalfunktionen untereinander. Es sorgt für ein optimales Milieu, der bereits erwähnten »Homöostase«, im »Gesamtorganismus« und ermöglicht uns durch ziel gerichtetes Handeln in Beziehung zu treten, z.B. in Form des Stoffwechsels. Das gesamte Blutkreislauf und Lymphgefäßsystem, der Mineral-Wasser und Säure-Basenhaushalt, selbst die Fortpflanzung werden von diesem System beeinflusst bzw. gesteuert. Das Zusammenspiel dieser Prozesse erlaubt es uns im Leben angemessen zu reagieren.

Erwähnenswert und gegenübergestellt sind die exokrinen Drüsen, die ihre Sekrete über Ausführungsgänge an innere oder äußere Oberflächen abgeben. Dazu zählen etwa Speicheldrüsen, Schweißdrüsen und Tränendrüsen und als einzige Ausnahme die Bauchspeicheldrüse, die inner- bzw. exkretorisch agiert (siehe Yin Organe der Erde).

Geschichte
Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte man nach und nach dieses System und begann mit der „Organtherapie“. 1901 wurde das erste Hormon (Adrenalin) entdeckt und drei Jahre später das erste Mal synthetisiert. Die moderne Forschung experimentiert seit den frühen 1960-Jahren mit der Beeinflussung der Hormonproduktion im menschlichen Körper. Sie nennen das Organtherapie?

Am 18. August 1960 kam die erste „Antibabypille“ in den USA auf den Markt. Ein Jahr später war sie auch in Deutschland erhältlich, zunächst als Medikament gegen Menstruationsbeschwerden.

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Mansche Mediziner sprachen schon damals von der inneren Atombombe. Ende der sechziger Jahre starteten die Hormoner-satztherapien für Frauen in den Wechseljahren, in Form einer Östrogen-Monotherapie. Dies führte in kurzem Zeitraum zu einer Anzahl neu auftretender Krebs Erkrankungen. Viele Frauen litten an Korpus Karzinomen (Krebserkrankung der Gebärmutter-schleimhaut) und verschiedenen anderen gesund-heitlichen Problemen. Daraufhin folgten dann die sequentielle Hormonersatztherapien mit Östrogen und Gestagen um die Schäden zu begrenzen. Später zeigte sich, dass diese speziell eingesetzten Hormontherapien mit einem erhöhten Brustkreb- risiko assoziiert waren.

Heute wird umso mehr versucht dieses feinabgestimmte Koordinationszentrum durch regelmäßige Untersuchungen über das Blut, labortechnisch zu vermessen und regelmäßig zu kontrollieren. Wenn die Norm-Werte bei vereinzelten Menschen nicht übereinstimmen, wird das als Unter- bzw. Überfunktion angeführt und mit chemisch-synthetischen Ersatzstoffen manipuliert, was als medizinische Behandlung bezeichnet wird!?

Die Hormontherapie ist in den letzten Jahren zunehmend in Verruf geraten. Zurecht, denn man sollte sich fragen, welcher Endokrinologe (Hormonspezialist), ein so hochfeinsensibles System welches in unmittelbaren Kontakt mit unseren geistigen, seelisch emotionalen und körperlichen Reaktionen und Impulsen, in niemals trennbarer Verbindung untereinander kommuniziert, behandeln will?! Hormonbehandlungen über längere Zeiträume bergen viele ernsthafte Risiken, sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit am Herz-Kreislauf- oder an Krebs zu erkranken. Die im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts und zu Beginn des 21. Jahrhunderts großan-gelegten wissenschaftlichen Studien, die im vermehrtem Umfang durchgeführt wurden, sprechen für sich.


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