Paararbeit

Die Hauptursachen für eine psychische Belastung aber auch für körperliche Beschwerden liegen nicht immer in den Problemen eines einzelnen Menschen. Der erfahrene Arzt oder Therapeut erkennt die Ursachen für Erkrankungen in zwischenmenschlichen Konflikten und Schwierigkeiten, zum Beispiel in einer Partnerschaft oder innerhalb der Familie. In solchen Fällen kann eine Paar- oder Familientherapie hilfreich sein, die akuten oder chronischen Konflikte zu bearbeiten und positive Veränderungen in den Beziehungen zu ermöglichen. 

Gründe für Uneinigkeit

Jede Lebensphase bringt Herausforderungen mit sich und stellt Beziehung auf eine Probe. In den besten Beziehungen können schwierige Situationen auftreten, in denen man ohne Hilfe von außen nicht mehr weiterkommt. Vielleicht nimmt die Arbeit zu viel Raum ein, ein Paar bekommt Nachwuchs und auf einmal ist kaum noch Zeit für Romantik da. Ein anderes wesentliches Feld ist die Sexualität. Bei viele Paare, die seit Jahren zusammen sind, erlahmt mit der Zeit das körperliche Interesse am anderen, sie schlafen kaum miteinander, obwohl sie sich liebevoll miteinander verbunden fühlen. Der Eintritt in die Rente kann ebenfalls große Veränderungen für eine Partnerschaft mit sich bringen.

Auch bei unterschiedlichen Vorstellungen über den weiteren Verlauf einer Beziehung kann eine Paararbeit sinnvoll sein. In meiner Praxis können alle Probleme und Konflikte offen besprochen werden. Ich versuche mich in beide Positionen hin  einzufühlen und bleibe dabei möglichst unparteiisch.

Herangehensweise

Innerhalb der Paararbeit werden wir uns natürlich nicht nur auf die bestehenden Probleme fokussieren, vielmehr werden wir die positiven Aspekte der Beziehung wahrnehmen und gemeinsam erkunden.

paar

Die Basis einer jeden guten Paararbeit ist es, beide Partner überhaupt ins Gespräch zu bringen. Daher befrage ich im ersten Schritt oft erst einmal jeden einzeln: 


  • Weshalb bist Du hier? 
  • Was möchtest Du verändern?
  • Was muss passieren, damit sich das Treffen für Dich lohnt?

Während der andere zuhört, wie der Partner antwortet, ergibt sich dann meist ein Gesprächsfluss. Als neutraler Dritter versuche ich hierzu den geeigneten Raum für Beide zu ermöglichen.

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Diese Seite ist in Arbeit, sie wird um verschiedene Darstellungen der Verfahrensweisen erweitert. Ich bitte um etwas Geduld.



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Quellen: 

Barbara + Udo Röser: Das verletzte innere Kind und die Liebe - Verletzungen überwinden, Vertrautheit zulassen; Verlag: Patmos 2020, Ostfildern

Eric Berne: Spiele der Erwachsenen - Psychologie der menschlichen Beziehungen; Rowohlt Taschenbuch 2002